Garmin Edge 705

Abgelegt unter: MTB, MTB equipment, GPS — martin at 7:46 am on Dienstag, September 18, 2007

Garmin hat zur Eurobike2007 in Friedrichshafen den ersten speziellen GPS-Fahrradcomputer mit der Möglichkeit zur Kartendarstellung und der Anzeige von SRM-Daten vorgestellt. Fuer MTBer bietet der Garmin Edge 705 im Gegensatz zum 305 folgende Verbesserungen

  • Kartendarstellung
  • erweiterte Navigationsmoeglichkeiten (einschließlich Routing auf der Straße)
  • mehr Speicher fuer tracks (gefahrene Touren) auf der SD-card
  • besserer Akku (angeblich jetzt 15h)
  • Bedienung mit dem 5-way-stick jetzt einfacher
  • Display ist 2,2 Zoll (~5,5 cm) anstatt 1,8 Zoll (~4,5cm) beim Edge 305

Die Moeglichkeit der Kartendarstellung hoert sich natuerlich erst mal verlockend an - aber das heisst dann auch, dass man sich die MapSource-Karten von Garmin kaufen muss. Hat einer von euch schon mal versucht damit eine MTB-tour zu fahren?? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das abseits von Strassen wirklich nutzbringend ist.

Positiv muss man sicher den staerkeren Akku und die Moeglichkeit gefahrene track-Daten auf der microSD card zu speichern bewerten. Leider aber ist der Akku immer noch nicht wechselbar, was die Gesamtlebensdauer des Edge nicht gerade positiv beeinflusst.

Als weitere gadgets ist der Edge 705 jetzt auch SRM-kompatibel, was aber eher Rennradfahrer ansprechen duerfte! Ebenso ueberfluessig ist das feature der drahtlosen Datenübertragung direkt von Gerät zu Gerät. Wie bei einem Handy kann man jetzt mit Freunden Tourdaten per Bluetooth hin- und herschicken … na wer’s braucht.

Insgesamt stellt sich mir die Frage, ob das ganze wirklich sein muss. Zumal da sich der Preis fuer den Edge 705 zwischen €480,- und €600,- bewegt. Fuer mich sind die neuen features da wirklich nicht motivierend bei meinem Einsatzgebiet. So begeistert ich von dem 305 bin so skeptisch steh ich dem neuen Geraet gegenueber. Bleibt nur zu hoffen, dass der 305 dadurch bald billiger wird ;-)

Das neue Geraet soll ab Dezember 2007 in Europa verfuegbar sein!

Garmin Communicator API

Abgelegt unter: MTB equipment, GPS — martin at 5:36 pm on Sonntag, August 5, 2007

Da ich bislang ausser der offiziellen software von Garmin “Training Center” nichts gefunden habe, mit dem sich course-Daten (TCX) auf den Edge 305 hochladen lassen, hab ich mal gestöbert.

Garmin bietet eine API an, mit der sich so ziemlich alles realisieren lässt, wovon man träumen kann.

Hier mein Versuch

http://traube-online.net/tourDB/communicator.php

Auf diesem site teste ich die Garmin Communicator API. Voraussetzung ist, dass das Garmin Communicator Plugin V2.2 lokal auf dem Rechner installiert ist. Die Funktionalität auf diesem site ist noch nicht voll getestet und die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr! Speziell sei drauf hingeweisen, dass das Garmin Plugin V2.2 noch ein beta-release ist!

Der site bietet die folgenden Optionen

  • Anzeigen der Daten, die sich derzeit auf dem Garmin befinden
  • Runterladen/Sichern der Daten
  • Hochladen einer Tour aus tourDB
  • Hochladen einer Tour vom lokalen Rechner

Viel Spass beim ausprobieren! Feed-back erwünscht!

Garmin Edge 305 - Auswertung der Tourdaten

Abgelegt unter: MTB equipment, GPS — martin at 3:25 pm on Dienstag, Juli 31, 2007

Jetzt kommt natürlich der Lohn der ganzen Mühe: alles war pima geplant, die Tour ist gut gelaufen und jetzt will man sich die Strecke mal im Nachhinein auswerten - aber wie?

Als erstes sollte man die Daumen drücken, dass man beim Start der Tour nicht vergessen hat, den Timer einzuschalten - ansonsten zeichnet der Garmin keine Daten auf! Dann hat man hoffentlich beim Ende der Tour den timer wieder gestoppt, denn ansonsten ist der komplette Heimweg mit dem Auto/Bahn jetzt mit drauf … incl. dem Umweg über die Kneipe an der Ecke ;-)

Training centerWie lassen sich die Daten jetzt runterladen? Einfachste Möglichkeit ist das mitgelieferte Garmin Trainingscenter. Das kann - je nach Einstellung - den Edge automatisch beim Einstöpseln an den USB-port synchronisieren. Die Daten sind dann im Trainingscenter als “History”-Information einsehbar und können z.Bsp. auf der (sehr rudimentären) Garmin-Übersichtskarte dargestellt werden. Nachteil hier ist mal wieder, dass Garmin nicht besonders viel Wert auf Portabilität gelegt hat und das *hst-Format von fast keinem anderem Programm verstanden wird.

Etwas schöner geht es auf die “umständlichere” Methode. Zum Runterladen von track (=History) Information gibt es mittlerweile mehrere 3rd-party tools. Ich benutze je nach dem, was ich damit später machen will

  • g7towin - ein kostenloses freeware Programm
  • OziExplorer - shareware mit kostenpflichtiger Vollversion

Beide erlauben quasi auf Knopfdruck die Daten vom Edge runterzuladen und anschliessend im gewünschten Format (GPX, KML, …) abzuspeichern.

Was kann man nun mit den runtergeladenen Daten machen? Uneigennützig wie ich bin, empfehle ich jedem natürlich zuerst einmal, sich bei GPS-tour.info (kostenlos) zu registrieren und seine Tour hier hochzuladen. Denn so partizipiert jeder von der gemachten Tour! Natürlich geht da auch jedes andere der GPS-Touren Portale, von denen es mittlerweile eine ganze Invasion gibt…

Will man die Tour auf seiner eigenen website publizieren, empfiehlt sich ein Blick in die API von GoogleMaps. Die erlauben es einem mit minimalen Aufwand sein(e) GPX-file(s) auf einer GoogleMap darzustellen .. hier sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Mittlerweile lassen sich auch *gpx-Files direkt ohne Konvertierung in das *kml-Format in GoogleEarth darstellen.

Für Leute mit einem etwas sportlicheren Ansatz empfiehlt sich eine software, mit der man seine Trainingsleistungen besser auswerten kann. Hier soll sich SportTracks bewährt haben - ich muss aber gestehen, dass das ein Aspekt der ganzen Geschichte ist, der mich nicht besonders interessiert.

Mit GPS-Track-Analyse.NET lassen sich die Photos zur Tour hervorragend mit den GPS-Daten verknüpfen. Die software kann sowohl eine Art slideshow mit Referenzierung der Aufnahmepunkte auf dem Höhenprofil als auch ein GoogleEarth *kmz-File mit integrierten thumps von alle Bildern erzeugen.

Die Möglichkeiten die GPX-Daten aufzubereiten sind grenzenlos … aus reinem Eigennutz hier ein Beispiel von meinem website tourDB!

 

 

Navigieren mit dem Garmin Edge 305

Abgelegt unter: MTB equipment, GPS — martin at 2:30 pm on Sonntag, Juli 29, 2007

on the trackNachdem ich beschrieben hatte, wie man sich eine track für den Edge zusammenbastelt, hier noch ein paar Tipps, wie man ihn auf der Strecke benutzen sollte. Zuerst startet man den Kurs auf dem Garmin Hauptmenu>>Training>>Courses>>[Course auswählen]>>[Enter]>>Do Course. Damit kommt man auf das Standarddisplay für die Kursdaten. Jetzt ggfs noch den Timer starten und es geht los…

Die Daten, die auf dem course-screen zu sehen sind, kann man im sich Einstellungs-menu auswählen. Drückt man den [enter]-button, flippt man nun duch die Untermenus der Course-Daten.

  • Course (der screen oben)
  • Map (der screen unten)
  • Höhenprofil
  • Virtueller Trainingspartner

Im folgenden werden die Begriffe “course” und “track” synonym verwendet. Eigentlich aber stellt die course den geplanten/abzufahrenden Daten dar und der track die tatsächlich aufgezeichneten Punkte während der Fahrt. 

Map Display  - Scharfe Linkskurve in 30mAuf dem Map-display sieht man nun - neben den wichtigsten course-Daten - folgendes

  • die eigene Position (schwarzes Dreieck)
  • den course/track (dicke schwarze Linie)
  • den Masstab (unten links)
  • evtl. bestimmte Wegpunkte
  • evtl. Postion des Trainingspartners (weisses Dreieck)

Soweit sollte alles ziemlich selbsterklärend sein, trotzdem noch ein paar hints. Der runde Kreis um die eigene Position gibt ein Mass für die Ungenauigkeit der Positionsmessung durch den Garmin an. D.h man befindet sich irgendwo innerhalb dieser runden Markierung (hier 6m Radius) - man befindet sich also “irgendwo in dem Kreis um die eigene Position!

Übersicht - wo geht es hin?Solange man sich auf dem course befindet ist alles gut ;-) um es genauer zu wissen sollte man unterwegs die Auflösung mit den Up-/Down-buttons auf ca. 80m bis 120m einstellen. Das ist eine sinnvolle Größe, solange man fährt. Ist man mal runter vom Kurs und fährt z.Bsp. eine ungeplante Alternativroute, will man natürlich wissen, in welcher Richtung man wieder auf den Kurs kommt. Dazu empfiehlt es sich die Auflösung runterzustellen (zoom in), bis man den Kurs wieder im Display sieht und erahnen kann in welcher Richtung/Entfernung er liegt.

Im Menue lässt sich einstellen, wie die Karte auf Bewegungen reagiert

  • immer nord-weisend (d.h. oben auf der Karte ist immer Norden), oder
  • immer in Fahrtrichtung weisend (d.h. oben auf der Karte ist die Richtung in die man fährt.

Ich hab mich für die 2te Variante entschieden, weil die mir natürlicher erschien. Meistens interessiert einen, was genau vor einem kommt und nicht was in Richtung Norden so los ist…

Links oder Rechts?Kommt man nun an eine Weggabelung an der man entscheiden muss ob, links oder rechts, fährt man vor der Gabelung einfach für ca. 10m exakt geradeaus in eine der beiden Richtungen. Dadurch pendelt sich die Karte so ein, dass man meistens schon vor dem Anzweig entscheiden kann, ob es eher rechts oder links weiter geht. Wichtig ist nur zu beachten, dass der Garmin die Karte nur solange ausrichtet, solange man sich bewegt. D.h. wenn man steht (oder sich nur auf der Stelle dreht), sollte man das Map-Display nur mit Vorsicht benutzen, um die Richtung zu entscheiden.

Ein >>Verfahrer<<Ist man sich an einem Punkt nicht sicher, empfiehlt es sich kurzzeitig die Auflösung auf das Maximum hochzuregeln (zoom in). Dann sieht man ziemlich schnell, ob man sich vom Kurs entfernt, oder drauf bleibt (Vorsicht: die Anzeige ist natürlich maximal so genau, wie der vorher geplante Kurs!). Verfahrer werden auch durch den Garmin angezeigt: sobald das Gerät eine Abweichung vom Kurs von mehr als dem Doppelten der augenblicklichen Messgenauigkeit feststellt, erscheint im Display die Anzeige “Off Course”.

Mit dieser simplen Methode hab ich es geschafft 6 Tage quer durch Südtirol zu fahren und dabei selbst auf den wildesten Trails immer den Überblick zu behalten. Wir haben nur einmal die Papierkarte (1:25.000) rausgeholt, die aber im Vergleich zu den Garmin-Daten keine echte Hilfe mehr war.

Tourenplanung für den Garmin Edge 305

Abgelegt unter: MTB equipment, GPS — martin at 2:17 pm on Samstag, Juli 28, 2007

Zum Thema Tourenplanung für den Garmin findet sich sich schon so einiges im Internet - speziell die Seite von Günther Dirks sei hier erwähnt. Im folgenden ist also kurz beschrieben, wie ich unsere 6-tägige Transalp dieses Jahr geplant habe…

Zunächst braucht man natürlich mal eine Idee, wo man fahren will … dazu hat sicherlich jeder seine eigenen kreativen Ideen. Um diese geplante Tour als GPS-Daten aufzubereiten braucht man dann entweder

  • andere Leute, die diese Strecke (oder Teilstrecken davon) schon mal gefahren sind und ihre Daten im Internet verfügbar gemacht haben, oder
  • Digitale Karten

Da es zu dem Zeitpunkt, als ich die Tour geplant hatte ausreichend digitale Karten für Südtirol noch nicht gab, hab ich eigentlich die ganze Runde mit Hilfe von GPS-tour.info geplant. Auf diesem Portal finden sich tausende von Touren, die alle - mehr oder minder gut - beschrieben und mit GPX-Daten versehen sind. Hat man sich ein Stückchen von einer existierenden Tour ausgesucht, lädt man die Daten einfach als GPX-file runter.

Jetzt benötigt man natürlich ein software-Tool, das folgendes leisten muss

  • Stücke aus bestehenden tracks rausschneiden
  • bestehende tracks umdrehen
  • Teilstücke zusammensetzen
  • Kompatibilität zu vielen track-Formaten (GPX, KML, TRK …)

Ich empfehle den OziExplorer, denn er kann genau alles das! Die shareware-Version ist kostenlos, die Vollversion kostet US$95,- … aber das Geld ist gut angelegt, wenn man öfters größere Touren fährt. OziExplorer

Der Vorteil: digitale Karten braucht man für dieses Vorgehen nicht wirklich. Man kann jetzt im OziExplorer ganz einfach Teilstücke des tracks rausschneiden und beliebig mit anderen tracks zusammensetzen. In der Regel dürfte das schon reichen, um die Traumroute hinzubeommen! Natürlich schafft man es so nicht , neue Touren zu entwerfen, die noch nie zuvor ein Mensch begangen hat (Logbucheintrag 09-14 Sternzeit 236:63:058).

Man kann zur Not natürlich auch einfach GoogleEarth hernehmen, und das fehlende Teilstück dort als kml-track zeichnen, runterladen und in den OziExplorer einfügen. Aber bei offroad/trail-Stücken ist die Auflösung von GoogleEarth einfach zu schlecht, um sich darauf zu verlassen. Alle anderen web-basierten Tourenzeichner (mapmyride.com oder marengo-ltd.com ….) haben genau das gleiche Problem: auf den Karten sind keinerlei Wanderwege, Höhendaten etc. eingezeichnet, die man braucht, um zu entscheiden, ob und wie man hier von A nach B kommt. Für die Strecken, die nicht im Wald verlaufen und die daher auf dem Satellitenbild klar zu erkenen sind, kann man sie aber trotzdem zur Not benutzen. Einzige Lösung sind im Augenblick noch digitale Karten - es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man diese Datenqualität umsonst im Internet bekommt!

Kompass Digitale KartenFür mich war die Auswahl des Hersteller für die digitalen Karten einfach - Kompass. Da unsere Tour quer durch Südtirol ging war es ein Glücksfall, dass just 3 Wochen vor der Tour die Karte zu komplett Südtirol rausgekommen ist. Das tool von Kompass funktioniert im Prinzip sehr ähnlich wie der OziExplorer. Die Unterschiede sind

  • das Verschieben von bestehenden und das Einfügen von neuen track-Punkten ist bei Kompass wesentlich einfacher als beim OziExplorer
  • Kompass liefert zusammen mit den Karten ein digitales Höhenmodell. Dadurch bekommt bekommt man automatisch die Höhendaten zu jedem Punkt auf dem track.
  • Kompass hat keine Möglichkeit zur Selektion von mehreren track-Punkten gleichzeitig (schlecht beim Löschen von Teilabschnitten) oder zum Zusammenfügen von Teilstrecken zu einem track

click to zoomDer große Vorteil aber ist - natürlich - dass man ganz frei auf der Karte einen neuen track zeichnen kann. Ausserdem lässt sich so auch hervorragend verifizieren, ob der runtergeladene track auch wirklich da lang läuft, wo man dachte ;-) Das allerbeste an Kompass-Karten ist jedoch, dass sie voll kompatibel zu OziExplorer sind, d.h. dass man die einmal gekaufte Karte in den OziExplorer importieren kann und dann best-of-both-worlds hat! Im der Kompass-Software kann man nun als besonderes Schmankerl noch - sozusagen als optisch visuelle Vorbereitung - den geplanten track auf einem 3D Modell abfliegen … unnütz aber toll!

click to zooEgal wie - mit diesen beiden tools sollte man seine geplante Tour fertig gezeichnet/geclippt/gecopied-pasted bekommen. Aus beiden Programmen speichert man nun die track-Daten als GPX-file. Sofern man moch Stücke auf seinem track dabei hat, für die keinerlei Höhendaten vorgelegen haben (passiert bei manchen *gpx-files von GPS-tour.info!) kann man nun noch sehr einfach seinen track um die Höhendaten anreichern. Dazu benutze ich die freeware GPS-Track Analyse.NET von Dietmar Domin. Damit lassen sich ganz einfach für ausgewählte track-Punkte die SRTM-Höhendaten über earthtools.org runterladen. Ausserdem kann man prima Höhenprofile mit dem tool erstellen und Statistiken errechnen.  

Wenn das (oder die) GPX-files dann fertig sind, muss man sie noch auf den Garmin Edge hochladen. Das Garmin-Gerät besteht dabei auf ein proprietäres Dateiformat (*crs). Diese Format ist zwar ähnlich dem GPX-Format, enthält aber noch zusätzliche Informationen. Hier hab ich noch ein bisschen Unwohlsein, denn das Hochladen geht bislang ausschliesslich über das Garmin Training Center - Kompass und OziExplorer können zwar auch Daten zum Edge rauf-/runterladen, aber eben keine *crs-Dateien! Mittlerweile gibt es zwar von MotionBased.com ein web-plugin für den Edge, aber meine Erfahrungen damit sind disaströs: es löscht beim upload eines tracks alles, was auf dem Garmin sonst noch an Touren drauf sind :-( . Um den geplanten track also in das Garmin Training Center hochladen zu können muss man ihn also zuerst in das *crs-Format konvertieren. Dazu gibt es ein prima freeware tool Gpx2Crs. Leider gibt es ausser dem Training Center bislang keine andere software, mit der man course-Daten auf den Edge übertragen kann! dazu importiert man das crs-File und synchronisiert anschliessend mit dem Edge.

Der verfügbare Speicher im Garmin für abgefahrene Kursdaten (”history”) ist relativ klein. Bei mir passen (neben den geplanten Kurs-Daten für 7 Tage) nur etwa 3 Tagestouren drauf. Da das ganze in einem Ringspeicher abgelegt ist, fängt er danach an, alte Historien wieder zu überschreiben. Wenn man eine einwöchige Tour macht und die tatsächlich gefahrene Route sichern möchte, muss man also unterwegs die Daten sichern, d.h. runterladen. Dazu benutze ich das freeware tool g7towin. Das tool hat den Vorteil, dass es vom USB-stick aus läuft und keinerlei grosse Installation auf dem Fremd-PC benötigt. Zur Kommunikation mit dem Garmin benötigt es aber die Garmin USB-Treiber, die vorher auf dem jeweiligen PC installiert sein müssen. Für unterwegs hatte ich also einen USB-stick mit den Treibern und g7towin dabei. Gottseidank hat mittlerweile jedes Hotel oder Cafe einen PC, an den man mal “5 Minuten” dran kann….

Dieses Vorgehen hört sich vielleicht kompliziert an … wenn man sich aber mal 5min damit beschäftigt hat, funktioniert es echt einfach und zuverlässig. Für mich hat es jedenfalls prima gklappt, das Resultat der Planung war echt beeindruckend. Wir hatten in 6 Tagen lediglich 3 “Verfahrer” und keinen mit mehr als 50m! das mach mal mal einer mit Moser/Stanciu nach… viel Spass beim selberplanen :-)

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